Karten sleeven: welche Hülle wofür?
Hülle ist nicht gleich Hülle — die richtige Kombination hängt davon ab, ob du spielst, lagerst oder versendest.
Schutzhüllen kosten wenig und verhindern die häufigsten Schäden. Verwirrend ist nur die Auswahl — hier die drei Typen, die tatsächlich zählen.
Dünne Schutzhülle
Die günstige Standardhülle für die Masse. Sie schützt vor Staub, Fingerabdrücken und leichter Reibung und eignet sich für alles, was gelagert und selten angefasst wird.
Passgenaue Innenhülle
Sitzt eng an der Karte und wird zusätzlich in eine größere Spielhülle gesteckt. Diese Doppelung ist Standard für wertvolle Karten: Die Karte selbst berührt nie die Außenhülle.
Toploader und Hartschutz
Steife Hüllen für einzelne, wertvolle Karten — unverzichtbar beim Versand. Wichtig: Die Karte gehört immer erst in eine weiche Hülle, bevor sie in den Toploader kommt, sonst scheuert die Kante.
Für den Spielbetrieb
Wer spielt, braucht blickdichte Rückseiten und ein einheitliches Bild über das ganze Deck — sonst lassen sich einzelne Karten am Zustand der Hülle erkennen. Hüllen sind Verschleißteile und sollten regelmäßig getauscht werden.


